Vorschlag zur Gründung einer Westantikaunion

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    • Das kommt darauf an, in welchen öffentlichen Debatten man aktiv oder passiv teilnimmt. In den großen überregionalen Zeitungen, wie FAZ oder Die Zeit, oder der einschlägigen Fachliteratur werden Beschlüsse der UNO durchaus in aller Breite und Tiefe diskutiert. In den MNs fehlt so etwas ja sogar an den Universitäten.

      Ich denke, dass eine internationale Organisation durch seinen Reiz und seine Vorteile hat: wenn ich mir den Streit zwischen Andro und Astro ansehe, fällt mir ad-hoc das Stichwort internationaler Patentschutz ein, wenn ich an diejetzige Polkrise denke, fällt mir das Stichwort internationaler Schiedsgerichtshof ein oder wenn ich an den letzten Krieg im Heiligen Land denke, fällt mir das Stichwort "friedenserhaltende und friedensschaffende Missionen" ein. Das Betätigungsfeld ließe sich mit Sicherheit beliebig erweitern. Es fehlt jedoch am Willen, sich internationalen Regeln unterzuordnen, was in Bezug auf die Hohe Polkommission dazu führt, dass schon eine fast unsägliche Fehlinformations- und Hetzkampagne betrieben wird oder Staaten nach Gutdünken wieder austreten.

      Ich denke, dass in erster Linie die Bereitschaft zum Engagement zählt, egal wie viele Mitglieder die Organisation hat. Denn auch die Zwydecker Union, die nur zwei Mitgliedstaaten umfasste, ist letztendlich an der Inaktivität ihrer Mitglieder gescheitert.
    • Yaashur al-banabi schrieb:

      Der RdN ist daran gescheitert, dass er eben keinen Mehrweit für die Simulation in den eigenen Staaten bereitstellen konnte. Wenn die Simulation im RdN aktiver ist als der eigene Staat und keine Simulation im Staat selbst anstößt, ist ein Engagement dort nutzlos, weil die Profiteure anderswo sitzen. Und einige Staaten waren eindeutig die Schmarotzer im RdN während andere die Macher waren.

      Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass das ganze oberflächliche Simgetue zwischen Staaten gar nichts bringt. Entweder ein voll aussimulierter Kultur-, Studien- oder wasweißich-Austausch, in dem jeder Staat profitiert oder man lässt es gleich sein.


      Dito.


      Das kommt darauf an, in welchen öffentlichen Debatten man aktiv oder passiv teilnimmt. In den großen überregionalen Zeitungen, wie FAZ oder Die Zeit, oder der einschlägigen Fachliteratur werden Beschlüsse der UNO durchaus in aller Breite und Tiefe diskutiert. In den MNs fehlt so etwas ja sogar an den Universitäten.

      Ich denke, dass eine internationale Organisation durch seinen Reiz und seine Vorteile hat: wenn ich mir den Streit zwischen Andro und Astro ansehe, fällt mir ad-hoc das Stichwort internationaler Patentschutz ein, wenn ich an diejetzige Polkrise denke, fällt mir das Stichwort internationaler Schiedsgerichtshof ein oder wenn ich an den letzten Krieg im Heiligen Land denke, fällt mir das Stichwort "friedenserhaltende und friedensschaffende Missionen" ein. Das Betätigungsfeld ließe sich mit Sicherheit beliebig erweitern. Es fehlt jedoch am Willen, sich internationalen Regeln unterzuordnen, was in Bezug auf die Hohe Polkommission dazu führt, dass schon eine fast unsägliche Fehlinformations- und Hetzkampagne betrieben wird oder Staaten nach Gutdünken wieder austreten.

      Ich denke, dass in erster Linie die Bereitschaft zum Engagement zählt, egal wie viele Mitglieder die Organisation hat. Denn auch die Zwydecker Union, die nur zwei Mitgliedstaaten umfasste, ist letztendlich an der Inaktivität ihrer Mitglieder gescheitert.


      Die von dir genannten Institutionen entstanden meist als Reaktion auf den 1. oder 2. Weltkrieg.
      Warum der RdN auch scheiterte war, dass man sich nicht in seine Souveräntität reinreden lassen wollte.
      Meist sogar dann, wenn eine 15-20 RL Personen MN von einer 1-2 Personen MN "bedroht" wurde.
      Oder anders herum.

    • Jan van Steen schrieb:

      Das kommt darauf an, in welchen öffentlichen Debatten man aktiv oder passiv teilnimmt. In den großen überregionalen Zeitungen, wie FAZ oder Die Zeit, oder der einschlägigen Fachliteratur werden Beschlüsse der UNO durchaus in aller Breite und Tiefe diskutiert. In den MNs fehlt so etwas ja sogar an den Universitäten.


      Also ich nehme jetzt mal die "einschlägige Fachliteratur aus, da die per se schon im Gegensatz zur Alltagsdiskussion steht. Bei der FAZ lese ich regelmäßig mit, überlege aber grade, wann da das letzte Mal Entscheidungen abseits das Sicherheitsrates diskutiert wurden. Die Zeit lese ich nicht regelmäßig, kann da also kein Urteil zu treffen.

      Als idealistischer Anhänger der UN-Idee versuche ich das aber einigermaßen zu verfolgen und merke zumeist, dass es sich vor allem um den Sicherheitsrat dreht, für den wir allerdings in den MNs keine Entsprechung eingerichtet kriegen. Die Generalversammlung tritt vor allem während der jährlichen Sitzung in den Mittelpunkt, wenn die Staatschefs dort reden, und selbst die Reden dort werden nur beiläufig und selektiv betrachtet.

      Jan van Steen schrieb:

      Ich denke, dass eine internationale Organisation durch seinen Reiz und seine Vorteile hat: wenn ich mir den Streit zwischen Andro und Astro ansehe, fällt mir ad-hoc das Stichwort internationaler Patentschutz ein, wenn ich an diejetzige Polkrise denke, fällt mir das Stichwort internationaler Schiedsgerichtshof ein oder wenn ich an den letzten Krieg im Heiligen Land denke, fällt mir das Stichwort "friedenserhaltende und friedensschaffende Missionen" ein. Das Betätigungsfeld ließe sich mit Sicherheit beliebig erweitern. Es fehlt jedoch am Willen, sich internationalen Regeln unterzuordnen, was in Bezug auf die Hohe Polkommission dazu führt, dass schon eine fast unsägliche Fehlinformations- und Hetzkampagne betrieben wird oder Staaten nach Gutdünken wieder austreten.


      Das Problem ist, das sowas halt lieber bilateral geregelt wird, anstatt eine internationale Organisation anzurufen. Und auch der Internationale Schiedsgerichtshof müsste erstmal von allen CartA-Staaten anerkannt werden, damit es überhaupt eine Wirkung entfalten kann. Und die "friedenserhaltenden und friedenschaffenden Maßnahmen" sind nochmal eine ganze andere Geschichte, die so tief in die Souveränität der MNs eingreift, dass da wohl die wenigsten mitmachen würden.

      Hier stimme ich Pietarow zu: Der Handlungsdruck besteht einfach nicht, da man im Zweifel auch alles bilateral geregelt bekommt und das auch eher zu Simanstößen führt.
      Astor
    • Im Grunde haben die Kollegen al-banabi und Pietarow doch schon das Problem aufgezeigt: Egoismus

      Daran scheitern hier im Grunde alle Überstaatlichen Dinge, von einfacher Diplomatie bis hin zu Multinationalen Organisationen.
      Es geht nur darum die eigene Aktivität im eigenen Forum zu steigern. Multinationale Organisation? Wunderbar, so lange sie im eigenen Forum ihren Sitz hat. Oder allerwenigstens dort irgendwie Aktivität bringt. Aber Aktivität nur in andere Foren bringen? Nö, das geht nicht.

      Das Problem ist das es im Gegensatz zur Realität keinerlei Druck gibt nicht Egoistisch zu handeln. Deslhab scheitern am Ende die MNs insgesamt. Sobald irgendwem irgendwas an irgendeiner Sim nicht paßt steigt er einfach aus ... Das geht eben von demjenigen der darauf besteht das sein Superzerstörer gerade 12 Flugzeugträger versenkt hat bis zu niemand will sich von einer Multinationalen Organisation etwas reinreden lassen.

      Und zum Ursprungsthema:
      Westantikaunion, schöne Sache, verstehe aber auch nciht warum man mit so einem vorgeschobenen Argument wie Geographie kommt. Es ist doch nur sinnvoll das man in einer etwas kleineren Orga nur solche Staaten reinnimmt die auch mit einander können (oder das glauben bis sich später das Gegenteil heraus stellen wird).
    • Egosimus ist ein Problem von vielen.

      Die UVNO tagt darüber hinaus in einem seperaten Forum und das ist auch nicht besser als ein nationales Forum.
      Internationale Organisationen blühen immer dann auf, wenn es Action gibt.
      Oder warum ist die ARS mitlerweile auch so langsam geworden. Wohl auch weil sie nur Paragaphen produziert.
      Auch der Martinsthaler Pakt und die Nordische Allianz sind derzeit im Winterschlaf.
    • Warum ist Egoismus ein Problem? Die Mikronationen sind eigenständige Spiele, mit höchst unterschiedlicher Ausrichtung und damit auch nicht immer deckungsgleichen Interessen.
      Dass sich die Mikronationen beispielsweise mit einer einer Weltkarte eine gemeinsame Basis geben, macht sie noch lange nicht zu einem gemeinsamen Spiel.

      Was viele als Egoismus verstehen, liegt eigentlich in der Natur der Dinge.
      Spieltechnisch kann man darin viele Vorteile sehen. Wer einen Staat abbilden und simulieren will, braucht dieses nationale Gefüge. Wie will man denn einen Staat verstehen und ausbauen, wenn er kein Staat sein darf? Viele vergessen auch, dass im mikronationalen Kosmos eben viele Ereignisse fehlen, welche unsere heutige reale Welt zu dem gemacht haben, was sie ist. Mitsamt der europäischen Gleichmacherei und dem zahnlosen UNO-Gutmenschentum.

      Mikronational ist die Eigenständigkeit ein wichtiges Merkmal, sonst können wir uns alle auch in ein einziges Forum packen und uns dort langweilen.
    • Mikronational ist die Eigenständigkeit ein wichtiges Merkmal, sonst können wir uns alle auch in ein einziges Forum packen und uns dort langweilen.


      Ja und darum scheitern oftmals int. Organisationen, weil sie sich zu Theatern entwickeln oder dort direkt die Souveränität (angeblich) unterdrückt wird.


      Bis auf van Steen haben sich ja bislang nur "Nichtbetroffene" geäußert.


      Könnte man vllt. als Zeichen werten, dass es durchaus Interesse an einer solchen Organisation über (West-)Antika hinaus gibt?
      Warum nicht eigentlich mal eine internationale Konferenz einberufen. Ob nun mit Botschaftern, Diplomaten, Minister oder direkt mit den Regieurngschefs (oder alles zusammen/gemischt).
      Damit man mal sieht, wo die Welt steht.
      Eine Plattform für Dialoge kann hilfreich sein, wenn man sich dort langsam auf Regeln einig, ohne anderen direkt mit dem Säbel zu drohen.
    • Janislav Pietarow schrieb:

      Warum nicht eigentlich mal eine internationale Konferenz einberufen. Ob nun mit Botschaftern, Diplomaten, Minister oder direkt mit den Regieurngschefs (oder alles zusammen/gemischt).
      Damit man mal sieht, wo die Welt steht.
      Eine Plattform für Dialoge kann hilfreich sein, wenn man sich dort langsam auf Regeln einig, ohne anderen direkt mit dem Säbel zu drohen.


      Lieber ein schöner Kampfring mit Säbeln als ein weiteres bescheuertes Bürokratiemonster.
    • Janislav Pietarow schrieb:

      Egosimus ist ein Problem von vielen.
      Das aus dem Munde desjenigen, der immer alle einlädt, das in Andro zu besprechen und so egoistisch die Simaktivität beansprucht.

      Egoismus ist weder in den MNs noch real ein Problem, das gehört zum Menschsein dazu. Wer nicht egoistisch ist, kann auch keine Sympathie für andere aufbringen, da er deren Probleme sonst nie nachvollziehen könnte. Ich sags mal so: Egoismus ist geil!
    • Ich lade ein? Die letzte Einladung aus Andro war von 2012 und betraf eine Polkonfernez zu der der Präsident, der ich nicht war, eingeladen hat. Davor gab es lange nichts. Aber danke für diese gewisse Unterstellung ;)

      Jeder Mensch hat ein Ego, aber Egoismus ist klar negativ konontiert und als Altruist und moralischer Mensch erachte ich somit Egoisten als Menschen, die ihren eigenen Vorteil gegenüber anderen auch mit Gewalt und zu deren Unkosten durchsetzen.
      Da ist mir Utilitarismus lieber.
    • Janislav Pietarow schrieb:

      [...]Jeder Mensch hat ein Ego, aber Egoismus ist klar negativ konontiert und als Altruist und moralischer Mensch erachte ich somit Egoisten als Menschen, die ihren eigenen Vorteil gegenüber anderen auch mit Gewalt und zu deren Unkosten durchsetzen.
      Da ist mir Utilitarismus lieber.

      Da muss ich dir allerdings ganz klar widersprechen.

      Der Begriff des Egoismus kann durchaus negativ verstanden werden, aber das hängt jeweils von der subjektiven Betrachtungsweise, dem Kontext und der ethischen Akzeptanz in der Gesellschaft ab. Ebenso gut kann der Egoismus als sehr positive Eigenschaft verstanden und interpretiert werden.

      Grundsätzlich gilt, jeder Mensch ist ein Egoist, denn in allen Handlungen und Empfindungen geht es vorrangig um uns selbst, egal ob wir unser Wohl ohne Skrupel über das von anderen stellen oder ob wir versuchen unseren eigenen Schweinehund zu bändigen oder diesen gar zu leugnen (das sind dann die sogenannten Gutmenschen die ja keine Egoisten sind, oder wie es besser heißen müsste, die den eigenen Egoismus nur besser kontrollieren oder kaschieren können als andere). Und warum genau bist du denn ein Altruist und moralischer Mensch? Aus reiner Nächstenliebe? Oder weil du das für dich (du Egoist) als richten Weg erachtest? Es gibt kein selbstloses Handeln ohne den Egoismus, denn selbst wenn ich mein Leben für meine Kinder opfern würde (und das würde ich ohne zu zögern), dann würde ich das tun weil ich (ich Egoist) einfach möchte das meine Kinder überleben.

      Jeder Mensch ist ein Egoist und handelt zu seinem eigenen Wohl, die Unterscheidung ob das ein positiver oder negativer Egoismus ist trifft dann jeder selbst auf der Grundlage der gesellschaftlichen Normen.

      Und das nachfolgende ist keinesfalls persönlich gemeint, aber als bekennender Egoist sind für mich Altruisten und moralische Menschen die größten Heuchler überhaupt. Denn die belügen nicht nur andere, sondern auch sich selbst über ihre wahren Beweggründe. Insbesondere jene die ihr "Gutmenschtum" erst selbst anpreisen müssen, damit die Nutznießer dieser großen selbstlosen Menschlichkeit das auch ja wissen. ;)

      Ohne Egoismus gäbe es keine Vielfalt in den MNs, keinen Konkurrenzgedanken und keine Weiterentwicklung. Wäre ich nicht so egoistisch das meine MN die schönste und beste sein soll, dann hätte ich deutlich weniger Arbeit bei dem Versuch sie immer weiter zu verbessern und auszugestalten. Und dann hätten auch viele andere weniger Arbeit für ihre Mitspieler immer neue Anreize zu setzen, neue Ideen zu entwickeln und neue Features ins Forum einzubauen.

      Und da ist dann die Frage, bin ich ein Altruist und ein moralischer Mensch weil ich ja meinen Mitspielern durch meine unentgeltliche Arbeit die ich in meiner Freizeit verrichte neue Möglichkeiten schaffe um zu interagieren und ihren Spaß zu haben, oder bin ich ein Egoist weil ich das letztlich nur tue weil ich die Leute mag, ich mich freue wenn sie sich freuen und ich eben möchte das meine MN was "Besonderes" ist?

      Ich für meinen Teil denke das ich ganz klar ein Egoist bin. ;)
      Ryu Chishu
    • Was die internationale Gemeinschaft betrifft, sollte man sich vielleicht etwas vom RL-Vorbild UNO weg bewegen. Das wird man niemals adaptieren können, daher sollte die Erwartung daran auch nicht genährt werden.
      Vielmehr sollte man sich am Wesen der MNs orientieren, und etwas in den Fokus stellen, was alle MNs mitnehmen kann. Was das ist, keine Ahnung. Da muss man mal etwas kreativer denken. Was sich aber zeigt; je größer die Vermischung von SimOn und SimOff, desto größer der Dialog unter den MNs. Der Ansatz könnte sein, dass man diese strikte Trennung wieder etwas mehr auflöst und schaut, was die MNs unter diesem Aspekt am meisten verbindet.
    • Edit: Der text bezieht sich auf die letzte Aussage de Rossis:

      Wobei ich da die Frage aufwerfe: Haben wir so etwas, für den Sim-Off Bereich, denn nicht schon in Form dieses Forums?
      Und hier wird doch auch relativ aktiv diskutiert. Ich glaube nicht das man diesbezüglich noch mehr braucht.

      Richtig ist für mich aber auch die Aussage das man die UNO nicht so einfach portieren kann. Sowas in der Art hat ja zuletzt Fuchsen mit Ihrer Konferenz versucht und sind natürlich voll gescheitert.

      Ich denke der werte al-banabi hat mit seiner Meinung hier den Nagel auf den Kopf getroffen wenn er meint das ein neuer RdN einen Mehrwert für die Simulation auch in den eigenen Staaten bringen sollte. Und da ich keinen Dunst habe wie man so etwas realisieren könnte ...