Die Carta (Themenfremdes aus "Teile der CartA-Karte sind falsch gekrümmt.")

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    • Patrick Botherfield schrieb:

      Szenario: Ich möchte zwei Ausgestaltungsstaaten eintragen, beide weit vom Mutterland entfernt. Das geht so direkt nicht, auch nicht mit Zustimmung der VV. Der erste ist kein Problem, aber dann muss ich erst einmal einen zusätzlichen AGS in der Nähe vom Mutterland eintragen, und erst dann darf ich als drittes mit Zustimmung der VV auch den zweiten beabsichtigten AGS eintragen. Danach kann ich dann den zusätzlichen Dummy-AGS in der Nähe des Mutterlands wieder löschen, der war ja nur für Regelkonformität da. Und weil ich dann immer noch zwei AGS habe, kann ich auch weitere AGS irgendwo auf der Welt mit Zustimmung der VV eintragen.

      Klingt für mich danach als hätte man in der Regelungswut mal wieder die eigenen Regeln nicht verstanden. Aber vielleicht liege ich auch falsch und der Kompromiss war wirklich genau so gedacht...
      Auch da finde ich, machst du es auch wieder zu kompliziert: der Weg das Verfahren des dritten AGS schon mit dem zweiten AGS-Antrag zu machen hätten wir doch am Ende auch durchführen können. Wir sind doch keine Algos hier, sondern Menschen, die auch interpretieren können. Ein Richter ist ja auch oft in der Situation eine Bewertung zu machen, bzw. etwas auszulegen und nicht mit Computer sagt Nein zu urteilen.
      Josip Olić
      Serviceleiter
      ehem. Delegierter Kaysterans
      Besuchen Sie Severanien!
    • Die Bedingung steht halt ausdrücklich drin: "Falls bei einem Antrag auf Verzeichnung eines Ausgestaltungsstaats der zugehörige Mitgliedsstaat bereits mindestens zwei Ausgestaltungsstaaten verzeichnet hat", kann mit Zustimmung der VV und so weiter.

      Wenn du diese ausdrücklich festgeschriebene Bedingung weginterpretieren willst, kannst du dann jede beliebige andere Bedingungen in der Grundordnung weginterpretieren, wenn sie dir nicht passt? Und wenn das so wäre, können wir nicht die Regeln nicht darauf zusammenkürzen, dass regelmäßig gewählt wird und die Gewählten tun dann, was auch immer sie wollen?
      Patrick Botherfield
      Kingdom of Albernia
    • Thelma Vilhjálmsdóttir schrieb:

      Hat eigentlich irgendjemand Mal eine Aufstellung angefangen, welche Projekte wie Einsteiger freundlich sind? Von "Man nimmt dich an die Hand und erklärt dir wie Foren funktionieren" bis hin zu "Hardcore RPG mit Charaktereditor, Skilltree und permaDeath"?

      Oder ist das wieder eine andere Metaebene und braucht eine neue Orga?
      Nordhanar ist definitiv das erstere, die bieten sogar betreutes Wählen an
      @Sebastian von Hammer
      I've walked for miles in this pit of danger
      A place where no one follows me, I walk alone
    • Patrick Botherfield schrieb:

      Die Bedingung steht halt ausdrücklich drin: "Falls bei einem Antrag auf Verzeichnung eines Ausgestaltungsstaats der zugehörige Mitgliedsstaat bereits mindestens zwei Ausgestaltungsstaaten verzeichnet hat", kann mit Zustimmung der VV und so weiter.

      Wenn du diese ausdrücklich festgeschriebene Bedingung weginterpretieren willst, kannst du dann jede beliebige andere Bedingungen in der Grundordnung weginterpretieren, wenn sie dir nicht passt? Und wenn das so wäre, können wir nicht die Regeln nicht darauf zusammenkürzen, dass regelmäßig gewählt wird und die Gewählten tun dann, was auch immer sie wollen?
      Du, wegen mir kann das weg - da bin ich ganz bei dir, allein wegen Einzelfallgerechtigkeit. Aber ich verwehre mich dennoch so starr wie du das momentane System zu sehen, denn da war ja kein Gedanke hinter der Regelung zu verhindern, den Weg über die VV nehmen zu können, sondern weitere Gebiete, die nicht im Umkreis sind die Hürde der VV zu geben. Wer in der "Gesetzgebung" den Faktor Mensch auslässt, programmiert nur (oder ist Verwaltungsbeamter :D ). Ich meine es wirklich nicht persönlich, aber das ist oder war hier Teil des Problems.

      Du hattest als Serviceleiter auch nach 31 Tagen oft genug die Inaktivität feststellen müssen. Hast du öfters auch nicht. Was macht deine Sichtweise da anders?
      Josip Olić
      Serviceleiter
      ehem. Delegierter Kaysterans
      Besuchen Sie Severanien!
    • Mein Ansatz ist kurz zusammengefasst: Wenn wir uns Regeln geben, dann sollten wir sie auch ernst nehmen, und wenn wir eine Regel nicht ernst nehmen, dann sollten wir sie nicht haben. Ich kann aber akzeptieren, wenn das kontrovers ist.

      Ich bin immer dafür, Unklarheiten in den Regeln so auszulegen, dass die Regeln Sinn machen und der ursprünglichen Absicht entsprechen, soweit das erkennbar ist, aber es widerstrebt mir, die (am Ende nur vermutete) Absicht über den Wortlaut zu stellen, wenn sie ihm widerspricht. Wenn die Regeln nur eine grobe Richtschnur sein sollen und man sich nicht auf ihren Wortlaut berufen soll, dann wäre vielleicht ein Satz von FAQs wirklich das bessere Format als ein Regelwerk, das aussieht als wäre es so gemeint wie es dasteht.

      Zu meiner Praxis in Sachen Inaktivität: Es gibt nichts in der Grundordnung, was sagt, dass ich als Serviceleiter Inaktivität nach 30 Tagen feststellen und ein Löschverfahren einleiten muss. Da steht nur, dass das Serviceteam das tun kann. Und dann ist es in meinem Ermessen, ob bzw. wann ich davon Gebrauch mache oder nicht. Das Hauptkriterium ist "dauerhafte Inaktivität", die 30 Tage sind nur Mindestvoraussetzung dafür, dass das Serviceteam diese dauerhafte Inaktivität feststellen kann (quasi als Schutz gegen willkürliche oder gar missbräuchliche Inaktivitätsfeststellungen). Ich bin der Meinung, dass meine Herangehensweise -genauso wie ja auch eure im Moment - besser geeignet war, wirklich dauerhafte Inaktivität festzustellen als immer strikt nach 30 Tagen ein Verfahren einzuleiten. Wobei ich mir natürlich bewusst bin, dass es da auch andere Sichtweisen gibt.
      Patrick Botherfield
      Kingdom of Albernia
    • Es ist im übrigen nicht so, dass ich gewisse Ansprüche die ich an mich selbst habe hier anderen auferlegen will. Im Gegenteil, diese Anspruchshaltung war vor der Zusammenlegung von AIC und OIK zur CartA nämlich Gift.
      Ich will aber auch nicht, dass anderer Anspruchshaltungen wie "ein Beitrag alle 30 Tage" Leuten auferlegt werden die gerade verhindert sind.

      Wenn man tatsächlich den Kartenrat/das Erweiterte Serviceteam erschafft und sich da jemand reinsetzt mit dem Ziel alles stimmiger zu machen dann muss man kommunizieren mit den Staaten, Hilfe anbieten. Und wenn ich eine Klimakarte will muss ich mich halt hinsetzen und damit anfangen.

      Forderungshaltung abschaffen. Liefern und Vertrauen aufbauen. Jeder hat hier Spezialinteressen aber was ich halt nicht ab kann ist da sitzen und mosern dass alles doof ist.

      Ich gehe mal Warframe zocken und über Marvins Nein lachen :)
      Irkanien!
      qui latine loquitur plerumque est molestus.
      In soviet CartA, map draws you

      "(...) nicht selbst genug gehostet sind, keine separat genuge Homepage (...)" - Patrick Botherfield
    • Wiktoria I. schrieb:

      Abby schrieb:

      Tue ich nicht, ich mache mich über dich lustig :)
      Dann kannst Du ja sicher über mein Nein lachen, nicht wahr? Jetzt bekommst Du's, davon ab dass der Antrag beschissen ist, schon aus Prinzip
      Der "Reformvorschlag" verdient tatsächlich deutliche Kritik, er ersetzt ein am liberalen Verfassungsstaat orientiertes Modell nach objektiven Gesichtspunkten (ursprünglich mit Bewertungsbogen und Schiedsgericht) durch das Regime eines Rates, der schalten und walten kann, wie er will - quasi Sowjetisierung der CartA. Der einzelne Mitgliedsstaat hat kein vetorecht mehr und es gibt auch keine Regeln mehr, wann er einzutragen ist, unter welchen Bedingungen gelöscht werden kann usw.

      Pluralismus und politische Neutralität stellt ein Ratsmodell mit Mehrheitswahl auch nicht unbedingt sicher, weil ja jeder einzelne der Mehrheit gefallen muss, da hängt es also davon ab, welche Positionen gerade besser gefallen und das ist dann auf ein Jahr festgeschrieben. Für die Wahlen sind keine Verfahre, keine Fristen bestimmt, alles läuft nach der Willkür des obersten Sowjets.

      Dass da juristische Laien beurteilen sollen, ob verfassungswidrige Ansichten oder Extremismus vorliegt, ist das Sahnehäubchen der Willkür, zumal man da schnell in Bereichen der üblen Nachrede ist, wenn man nicht sorgfältig eine Gesamtbetrachtung anstellt.

      Im neuen Jahr werde ich diesen sogenannten Reformvorschlag mal so richtig auseinandernehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fang Kai-Schek ()

    • Patrick Botherfield schrieb:

      Brian Mason schrieb:

      Das ist auch allgemein meine Motivation. Ich hoffe, das wurde klar. Es geht nicht um Ausschluss, wie es vielleicht oben klingen mag, sondern um mehr Konsequenz und dadurch um mehr echte Teilnahme. Ich wünsche mir, dass all diese Länder auf der Karte sichtbar sind.
      Ich würde mir das auch wünschen, dass es eine Karte gibt, die einfach das abbildet, was in der Sim tatsächlich stattfindet. Aber realistischerweise ist dieser Wunsch halt inkompatibel mit dem Anspruch, dass man anderen vorschreiben kann, was sie mit ihren MNs zu machen haben. Solange ein nicht ignorierbarer Teil der Spieler hier lieber MNs von der Karte werfen würde, die nicht die richtige Aktivität haben, die richtige Größe, nicht selbst genug gehostet sind, keine separat genuge Homepage haben, nicht realistisch genug sind, zu RL-nah sind, und so weiter und so fort, und man in Threads wie diesem Aussagen lesen muss wie (ich paraphrasiere) "was wollt ihr eigentlich auf der Karte, so habt ihr hier nichts zu suchen", kann ich es niemandem verdenken, wenn er einfach die sicherste Variante wählt, wie er nicht ganz von der Karte fliegt (und das ist halt alles zusammen als eine einzige Eintragung). Das wird sich wohl höchstens ändern, wenn die Community lernt, anderen einfach was zu gönnen anstatt eine Hürde nach der anderen aufzustellen, damit andere nach den eigenen Ansprüchen spielen müssen.
      Bis dahin ist eine Karte, die die Sim-Realität darstellt zwar möglich, aber nicht als offizielle CartA-Karte.
      Ich wollte das ja eigentlich mal machen, als inoffizielle Ergänzung, da aber nicht für alle Unterstaaten überhaupt Grenzen verfügbar sind bzw. waren und das einige bevorzugt hätte, habe ich in meiner Position als damaliger Kartograph davon abgesehen, wobei es auf der in Angriff genommenen politischen Karte teils eingearbeitet war.
    • Übrigens habe ich hier noch ein Retro-REgelwerk des Büros für internationale Kartographie (BIK) der UVNO:


      Dieses Regelwerk gilt nach Beschluß der Vollversammlung der Organisation der Vereinten Virtuellen Nationen und regelt die Einzeichnung neuer Staaten in die internationalen Karte und die Arbeit der Kartenkommission.

      §1a
      Jeder Staat hat die Möglichkeit der Eintragung in die Karte, sofern er eine Website und einen Ansprechpartner vorweisen kann.

      §1b
      Zusätzlich zu den in §1a genannten Mindestbedingungen muss der Staat nachweislich bereits mindestens zwei Monate aktiv gewesen sein. Vor seiner Eintragung kann er aber die Reservierung eines Gebiets für seine Platzierung bei der Kartenkommission beantragen.

      §1c
      Die Mitgliedschaft in der Organisation der Vereinten Virtuellen Nationen ist dabei nicht erforderlich.

      §2a
      Grenzt das vom antragstellenden Staat gewünschte Gebiet an schon eingezeichnete Staaten, ist eine Eintragung oder Änderung der Eintragung nur mit der ausdrücklichen Zustimmung aller angrenzender Staaten gegenüber der Kartenkommission möglich.

      §2b
      Der Erdkreis ist in vier Sektoren unterteilt. Drei dieser Sektoren bilden die Kontinente, ein Sektor setzt sich aus den ozeanischen Insel-Staaten zusammen.

      - Sektor 1: Der Nordkontinent. Angeschlossene Insel-Staaten: VFSR Vulkan.
      - Sektor 2: Der westliche Südkontinent. Angeschlossene Insel-Staaten: R Albernia, FR Tir,
      - Sektor 3: Der südöstliche Kontinet. Angeschlossene Insel-Staaten: KR Tran-sien
      - Sektor 4: Der Ozean. Sektorbildende Insel-Staaten: KR Moncao, AD Kling, DU Ratelon, SSR Hansastan

      Ein Insel-Staat ist ein nur von Wasser umgebener Staat, dessen Territorium sich nicht auf kontinentale Landmassen erstreckt. Gehören zu einem kontinentalen Staat auch Inseln, so ist er als kontinentaler Staat anzusehen.

      §2c
      Jeder Staat, der in dem Sektor liegt, in dem sich das beantragte Staatsgebiet befindet, kann Widerspruch erheben und so eine andere Platzierung erzwingen.

      §3
      Bei Einzeichnung eines neuen Staates dürfen schon eingezeichnete Staaten nicht verschoben werden. Eine Ausnahme bildet der ausdrückliche Wunsch der betroffenden Staaten.

      §4
      Ein Staat kann nur dann von der Karte gestrichen werden, wenn der ausdrücklicher Wunsch dazu von ihm geäußert wurde oder wenn die Vollversammlung der Organisation der Vereinten Virtuellen Nationen auf Antrag eines Staates die Streichung eines seit mindestens zwei Monaten inaktiven Staates oder die Streichung eines Staates, der die Voraussetzungen aus §1a und §1b nicht mehr erfüllt, beschließt.

      §5
      Die Übertragung eines Staatsgebiets an einen anderen auf der Karte verzeichneten Staat kann nur erfolgen, wenn die betreffenden Staaten bereits mindestens einen Monat offiziell auf der Karte eingetragen sind.



      Das war 2002 das Regelwerk. :)
      Josip Olić
      Serviceleiter
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